Laut der am Montag, 20. April, veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurden in 2025 etwas weniger Straftaten registriert als im Vorjahr (Rückgang um 5,6 Prozent auf 5,5 Mio. Straftaten).
Jedoch verzeichnet die PKS das vierte Jahr in Folge einen Anstieg bei den Wohnungseinbrüchen: 82.920 Fälle bedeuten eine Zunahme von über 5,7 Prozent oder 4.484 Fällen gegenüber 2024 (78.436 Fälle).
Gleichzeitig scheiterten 44,9 Prozent der Täter schon beim Einbruchsversuch, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen. Die Aufklärungsquote sank auf 14,1 Prozent.
Der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) meldet sogar rund 100.000 versicherte Wohnungseinbrüche und damit etwa 5.000 mehr als im Jahr zuvor. Auch die versicherten Schäden durch Wohnungseinbrüche sind weiter gestiegen – um rund 10 Prozent auf 380 Mio. Euro. Der durchschnittliche Schaden pro Einbruch stieg auf 3.850 Euro und erreicht damit erneut einen neuen Rekordwert.
Alle Informationen zur diesjährigen PKS sind auf der BKA-Homepage verfügbar. Hier finden Sie u.a. den Bericht der Innenministerkonferenz mit ausgewählten Zahlen der PKS sowie weitere Informationen zu einzelnen Deliktsbereichen.